GEO-Reportage über Musiktherapie bei Frühgeborenen

Sanfte Melodien fördern die Entwicklung von Frühchen. Für die Schweizer Ausgabe des GEO habe ich die Neonatologie des Universitätsspitals Zürich besucht und erlebt, wie schnell und eindrücklich diese verletzlichen Geschöpfe auf die beruhigenden Melodien der Musiktherapeutin Friederike Haslbeck reagieren. Mit den einfühlsamen Fotos von Gaëtan Bally. Lesen Sie den Artikel hier.

Tief berührt haben wir vor einigen Tagen endgültig Abschied genommen vom Schweizer Nobelpreisträger Richard Ernst, der am 4. Juni im Alter von 87 Jahren gestorben ist. Leider hat er das Erscheinen der englischen Übersetzung seiner Autobiografie nicht mehr erlebt, die er in seiner letzten Zeit mit viel Feuer und Leidenschaft vorangetrieben hat und bei der ich ihn unterstützen durfte. Doch die Veröffentlichung der englischen Ausgabe ist noch in diesem Jahr geplant und wird das Vermächtnis dieses grossen Wissenschaftlers auch über die Grenzen der Schweiz hinaustragen. Mehr Infos demnächst hier.

Richard Ernsts Laborjournal-Einträge von 1964 zum Experiment, das ihm 1991 den Nobelpreis für Chemie eingebracht hat.

 

 

Parkinson-Frühtest in Sicht

Eine Krankenschwester aus Schottland war überzeugt, dass sie Menschen mit der erschütternden Parkinson-Krankheit am Geruch erkannte. Dann brachte sie Wissenschaftler dazu, ihre Wahrnehmung ernsthaft zu erforschen. Nun haben sie herausgefunden, dass sich dadurch eine Tür für den langersehnten Frühtest öffnet. Die spannende Geschichte von Joy Milne und was der Schweizer Experte Alain Kaelin von der Universität der italienischen Schweiz im Tessin dazu sagt, habe ich anfang Mai in diesem Artikel für die NZZ am Sonntag beschrieben.

Frisches Gemüse – ohne Pestizide?

Das Start-up Yasai will im Sommer eine neue vertikale Farm in der Nähe von Zürich starten, in der sie Gemüse und Kräuter für die urbane Kundschaft produzieren wollen. Ihr Versprechen: Keine Pestizide, Schonung der Ressourcen Wasser und Land und kurze Transportwege vom Produzenten zum Konsumenten! Funktioniert das? Ist das noch Landwirtschaft? Ich habe für die NZZ am Sonntag bei Pflanzenforschern und Agrarökologen nachgefragt. Zum Artikel.

Vision einer vertikalen Farm im alten Steinbruch von La Sarraz (VD). Etagenweise gestapelte Pflanzmodule ergäben in den Produktionstürmen eine Bruttoanbaufläche von 100’000 Quadratmetern. (Rendering Yasai)

Die vergessenen Helden der Corona-Krise

Beim Gespräch mit ETH-Professor Sebastian Bonhoeffer kam das Thema auf die Situation des akademischen Mittelbaus und wie stressig die Krise gerade für diese Doktoranden, Post-Docs und befristet angestellten Dozenten ist. Das wollte ich genauer wissen und fragte bei den Nachwuchswissenschaftlern, die sich mit ihrem Einsatz im Labor und ihrem Wissen genauso selbstlos für die Bewältigung der Krise einsetzen wie andere „systemrelevante“ Berufe. Lesen Sie meine Recherche aus der NZZ am Sonntag vom 29. November hier.

Permakultur trendet auch in der Landwirtschaft

Um schweizweit eine umweltfreundliche Landwirtschaft zu schaffen, reicht es nicht, sich in sein eigenes Gärtchen zurückzuziehen und fernen Utopien nachzuträumen. Nein, es braucht nüchterne Kerle wie Hans Ramseier und Ueli Gassner, die die Ideale auch auf den Boden bringen. Meine Geschichte über zwei bodenständige Verfechter der Permakultur hier als pdf, erschienen Anfang November 2020 in der „Schweizer Familie“. Die tollen Bilder auf der Reportage schoss Rob Lewis.

Ein nüchterner Blick auf die Corona-Krise

Foto: Helmut Wachter

Die Corona-Situation macht uns wieder mal so richtig klar, wie wichtig die Naturwissenschaften für die moderne Gesellschaft sind. Das war schon früher so, doch in dieser Krise haben sie erstmals die Deutungshoheit an sich gerissen. Ich besuchte mit Sebastian Bonhoeffer einen der Wegbereiter dieser Forschung in der Schweiz, der übrigens aus einer spannenden Familie stammt. Lesen Sie mein Porträt, das am 18. Oktober in der NZZ am Sonntag erschienen ist, hier.

Kinder, die gerne träumen, haben in der Schule viele Nachteile

Der Psychologe und Lerncoach Fabian Grolimund hat zusammen mit Stefanie Rietzler ein Buch geschrieben, das verträumten Kindern und ihren Eltern helfen soll, die Anforderungen der Schule besser zu bewältigen. Ich habe das Buch („Lotte, träumst Du schon wieder?“, Hogrefe-Verlag) gelesen und finde es toll. Nach meinem Eindruck ist es für Primarschulkinder bis in die 4., vielleicht 5. Klasse geeignet – es eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum selber Lesen für die Kinder. Das Buch erzählt in einer Art Fabel die Geschichte des Hasenmädchens Lotte, die alle Probleme, aber auch die Stärken dieser Kinder bildhaft und in einer guten Sprache wiedergibt. In einem Interview fragte ich Fabian Grolimund über die Ursachen der zunehmenden Schwierigkeiten dieser Kinder und mögliche Lösungswege. Lesen Sie das Interview, das vor einigen Wochen in der SonntagsZeitung erschienen ist, hier im pdf oder als ausführlichere Variante unter diesem Link.

Ein Erfolgsweg, wie er nicht im Buche steht

Es war kein einfacher Weg, den der Togolese Gnanli Landrou gehen musste. Aufgewachsen in einer traditionellen Landgemeinde in Westafrika, erhielt er erst mit 16 Jahren die Chance,  in Frankreich eine Schule im westlichen Sinn zu besuchen. Später kam er an die ETH Zürich und schloss hier seine Dissertation mit Bravour ab. Mit Begeisterung, viel Talent und starken Werten schaffte er es. Lesen Sie mein Porträt über Dr. Gnanli Landrou aus der NZZ am Sonntag hier.