Parkinson-Frühtest in Sicht

Eine Krankenschwester aus Schottland war überzeugt, dass sie Menschen mit der erschütternden Parkinson-Krankheit am Geruch erkannte. Dann brachte sie Wissenschaftler dazu, ihre Wahrnehmung ernsthaft zu erforschen. Nun haben sie herausgefunden, dass sich dadurch eine Tür für den langersehnten Frühtest öffnet. Die spannende Geschichte von Joy Milne und was der Schweizer Experte Alain Kaelin von der Universität der italienischen Schweiz im Tessin dazu sagt, habe ich anfang Mai in diesem Artikel für die NZZ am Sonntag beschrieben.

Frisches Gemüse – ohne Pestizide?

Das Start-up Yasai will im Sommer eine neue vertikale Farm in der Nähe von Zürich starten, in der sie Gemüse und Kräuter für die urbane Kundschaft produzieren wollen. Ihr Versprechen: Keine Pestizide, Schonung der Ressourcen Wasser und Land und kurze Transportwege vom Produzenten zum Konsumenten! Funktioniert das? Ist das noch Landwirtschaft? Ich habe für die NZZ am Sonntag bei Pflanzenforschern und Agrarökologen nachgefragt. Zum Artikel.

Vision einer vertikalen Farm im alten Steinbruch von La Sarraz (VD). Etagenweise gestapelte Pflanzmodule ergäben in den Produktionstürmen eine Bruttoanbaufläche von 100’000 Quadratmetern. (Rendering Yasai)

Die vergessenen Helden der Corona-Krise

Beim Gespräch mit ETH-Professor Sebastian Bonhoeffer kam das Thema auf die Situation des akademischen Mittelbaus und wie stressig die Krise gerade für diese Doktoranden, Post-Docs und befristet angestellten Dozenten ist. Das wollte ich genauer wissen und fragte bei den Nachwuchswissenschaftlern, die sich mit ihrem Einsatz im Labor und ihrem Wissen genauso selbstlos für die Bewältigung der Krise einsetzen wie andere „systemrelevante“ Berufe. Lesen Sie meine Recherche aus der NZZ am Sonntag vom 29. November hier.

Kinder, die gerne träumen, haben in der Schule viele Nachteile

Der Psychologe und Lerncoach Fabian Grolimund hat zusammen mit Stefanie Rietzler ein Buch geschrieben, das verträumten Kindern und ihren Eltern helfen soll, die Anforderungen der Schule besser zu bewältigen. Ich habe das Buch („Lotte, träumst Du schon wieder?“, Hogrefe-Verlag) gelesen und finde es toll. Nach meinem Eindruck ist es für Primarschulkinder bis in die 4., vielleicht 5. Klasse geeignet – es eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum selber Lesen für die Kinder. Das Buch erzählt in einer Art Fabel die Geschichte des Hasenmädchens Lotte, die alle Probleme, aber auch die Stärken dieser Kinder bildhaft und in einer guten Sprache wiedergibt. In einem Interview fragte ich Fabian Grolimund über die Ursachen der zunehmenden Schwierigkeiten dieser Kinder und mögliche Lösungswege. Lesen Sie das Interview, das vor einigen Wochen in der SonntagsZeitung erschienen ist, hier im pdf oder als ausführlichere Variante unter diesem Link.

Ein Erfolgsweg, wie er nicht im Buche steht

Es war kein einfacher Weg, den der Togolese Gnanli Landrou gehen musste. Aufgewachsen in einer traditionellen Landgemeinde in Westafrika, erhielt er erst mit 16 Jahren die Chance,  in Frankreich eine Schule im westlichen Sinn zu besuchen. Später kam er an die ETH Zürich und schloss hier seine Dissertation mit Bravour ab. Mit Begeisterung, viel Talent und starken Werten schaffte er es. Lesen Sie mein Porträt über Dr. Gnanli Landrou aus der NZZ am Sonntag hier.

„Dann begann ich zu experimentieren…“

Die Autobiografie des heute 86jährigen Chemie-Nobelpreisträgers Richard R. Ernst, die ich konzipiert und mit verfasst habe, ist anfang Mai an die Buchhandlungen ausgeliefert worden. Der Hier & Jetzt-Verlag hat dazu einen wunderbaren kleinen Trailer produziert, in dem der Schauspieler Stefan Gubser Passagen aus dem Buch vorliest, begleitet von eindrücklichen Bildern aus Richard Ernsts Leben. Hier ist der Link: youtu.be/S8Qs02Rw1tA